Händler-Bedingungen
Überblick
Zusätzliche Bedingungen für Händler, persönliche Empfänger, Vereine, Unternehmen, API-Partner und andere Nutzer, die Zahlungslinks erstellen oder Zahlungen empfangen.
Kernangaben
Zusätzlicher Geltungsbereich
Diese Händler-Bedingungen ergänzen die AGB. Sie gelten für jeden Nutzer, der Zahlungslinks erstellt, Zahlungen anfordert, API-Zugriff nutzt, ein öffentliches Profil oder Logo anzeigt oder eine Settlement-Wallet für Zahlungseingänge hinterlegt.
Merchant kann eine natürliche Person, ein Unternehmen, ein Verein, eine Organisation oder ein anderer berechtigter Empfänger sein. MonaxPay kann je nach Risiko weitere Nachweise, Beschränkungen oder manuelle Prüfung verlangen.
Onboarding und Live-Freigabe
- E-Mail-Verifizierung, Passwort/TOTP und sichere Sitzung sind erforderlich.
- Wallet-Verifizierung erfolgt durch Wallet-Verbindung, Signatur oder vergleichbare Kontrolle.
- KYC/KYB, Sanktions-, Wallet-, Adverse-Media- und Prohibited-Use-Prüfungen können vor Live-Freigabe verlangt werden.
- Master Admin und Policy Engine können Länder, Assets, Branchen, Volumen, Kampagnen, API-Nutzung oder einzelne Merchant-Profile begrenzen.
- Eine einmal freigegebene Merchant-Aktivität ist grundsätzlich offen, kann aber bei Risiko, Provider-Anforderung, Beschwerde, Dispute oder Policy-Änderung eingeschränkt werden.
Managed Settlement und Gebührenabzug
Im Standardmodus erstellt MonaxPay für jede Zahlung eine zahlungsspezifische Solana-Deposit-Wallet. Der Checkout verwendet diese Wallet als Ziel, sofern die Route freigegeben ist. MonaxPay kann diese Wallet mit SOL für Netzwerkgebühren aus einer konfigurierten Hot Wallet versorgen.
Nach Provider- und Onchain-Bestätigung zieht MonaxPay die konfigurierte Plattformgebühr vom Bruttobetrag ab und leitet den Nettobetrag an die verifizierte Settlement-Wallet des Händlers weiter. MonaxPay führt keine gepoolten Händler-Salden.
Alternativ kann MonaxPay per Admin-Policy Prepaid-Fee-Credit verlangen oder andere zulässige Gebührenmodelle aktivieren. Der jeweils auf den Link angewendete Gebührensatz wird im Ledger und in der Händleransicht dokumentiert.
Pflichten des Händlers
- Der Händler muss rechtmäßig handeln und alle anwendbaren Gesetze, Verbraucherschutz-, Steuer-, Werbe-, Sanktions- und Branchenregeln beachten.
- Produkt, Dienstleistung, Spendenzweck, Kampagne, Preis, Lieferbedingungen, Risikoangaben, Support und Refund Policy müssen wahrheitsgemäß und klar sein.
- Der Händler darf keine irreführenden Callcenter-Skripte, Drucktaktiken, versteckten Bedingungen oder falschen Rendite-/Heilungs-/Gewinnversprechen verwenden.
- Logos, Display Names und öffentliche Beschreibungen müssen dem Händler gehören oder rechtmäßig nutzbar sein und dürfen Zahler nicht täuschen.
- Der Händler muss Support-Anfragen, Beschwerden, Refunds, Steuer- und Buchhaltungspflichten selbst bearbeiten.
Refunds, Disputes und Chargebacks
Wenn ein Zahler eine Karten-, Bank- oder Provider-Zahlung bestreitet, kann der Provider Informationen, Nachweise oder Maßnahmen verlangen. MonaxPay zeigt verfügbare Provider-Informationen im Dashboard oder Supportprozess an, soweit sie rechtmäßig weitergegeben werden dürfen.
Da die Kryptowährung nach Bestätigung bereits an eine Wallet weitergeleitet sein kann, kann eine Erstattung technisch eine neue Rücktransaktion des Händlers oder einen vom Provider unterstützten Prozess erfordern. Der Händler bleibt wirtschaftlich verantwortlich für berechtigte Refunds, Chargebacks, Provider-Gebühren, Beweismittel und Kundenkommunikation.
MonaxPay kann bei offenen Disputes Links pausieren, Limits reduzieren, zusätzliche Nachweise verlangen oder weitere Zahlungen blockieren.
API- und Callcenter-Nutzung
API-Zugriff ist nur mit freigegebenen, scope-beschränkten Zugangsdaten erlaubt. Callcenter-, CRM-, Affiliate- oder Kampagnenpartner müssen wahrheitsgemäße Skripte, klare Einwilligungen, auditierbare Kampagnendaten und zulässige Use-Cases verwenden.
MonaxPay kann API-Zugänge rotieren, sperren, als kompromittiert markieren, IP-Listen erzwingen, Kampagnen prüfen oder Händler-spezifische Einschränkungen aktivieren.
Reporting und Nachweise
Der Händler erhält Dashboard- und API-Daten zu Bruttozahlung, MonaxPay-Gebühr, Netto-Settlement, Wallets, Provider-Status, Onchain-Nachweisen, Belegen und Support-/Dispute-Status. Diese Daten sind operative Nachweise und können von Provider- oder Blockchain-Finalität abhängen.
Der Händler muss eigene steuerliche und buchhalterische Pflichten erfüllen. MonaxPay stellt keine Steuerberatung bereit.
Sperrung und Beendigung
MonaxPay kann Konten, Links, Routen, API-Zugänge oder Settlements sperren, wenn Verdacht auf verbotene Nutzung, Betrug, Sanktionsrisiko, Provider-Verstoß, Sicherheitsvorfall, falsche Angaben, Dispute-Missbrauch oder rechtliche Pflicht besteht.
Die Beendigung berührt keine bereits entstandenen Gebühren, Refund-, Chargeback-, Steuer-, Nachweis- oder Schadenersatzpflichten.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Bedingungen für Nutzer, Zahler, Empfänger, Konten, Wallets und öffentliche Abläufe.
AnsehenWiderrufsbelehrung
Verbraucher-Widerrufsbelehrung, Sofortausführungszustimmung und Musterformular.
AnsehenDatenschutzerklärung
DSGVO-Informationen zu Konto-, Zahlungs-, Verifizierungs-, Beleg- und Analysedaten.
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